Die Eltern-, Pensionär- und Lehrerband "Folkorn" überzeugte mit "Irish Folk and more". Neben irischen und italienischen Songs spielte sie ungarische Weisen.

Überraschend, rauchig

und ausdrucksstark

Erfahrene Bands der Gesamtschule überzeugten -

Schülerin der Klasse 8b punktete mit Bond-Song "Skyfall" 

VON RALF

ROHRMOSER-VON GLASOW

Hennef. Schüler, Eltern,   Lehrer-

am Mittwochabend durften sie in

der Meys Fabrik alle ran, um Mu-

sik  zu machen. Seit  zehn Jahren

gibt es zwei Bands an der Gesamtschule   Meiersheide,  die

mit ganz unterschiedlichen Repertoires  immer wieder   gern 

auf  die  Bühne  gehen. "Folkorn"

heißt  die  Truppe,  die  zwar  mit

Schülern* gestartet ist, inzwi-schen aber  nur noch Erwachsene

in ihren Reihen hat.

         "Irish Folk and more" ist ihr

Motto. Sie   spielen   Traditionals,

allerdings  mit  eigenen  Arrange-

ments, die  die  hohe  Vielfalt  der

Stimmen und  Instrumentalisie-rung  betont. Manfred  Liedtke ist

der  Frontmann, inzwischen  pen-

sioniert,  nach  wie  vor mit Herz-

blut    dabei.   Er   führte    kundig

durch   das   Programm,   trug  als

Sänger  einen   großen Teil bei zu

zu  dem mehrstimmigen  Set, den

Flötistin Gabriele Ascai und Gei- gerin  Anja Städtler ergänzten. Es

waren   wunderbare,  melancholi-

sche  Weisen und schnelle Songs,

die        "Folkorn"     präsentierte.

Klaus       Teichmann,     Martina  Schopp-Röttig,   Martina Lensing

Birgit Groove und Astrid Kröger-

Schönbach    komplettierten    die

spielfreudige Gruppe.

         Letztere musste nach kurzer

Pause   wieder   ran,  ist  sie  doch

auch     die     Bandleaderin     der

"Heavy Tunes", der Schüler- Big-

band.  Nach   ihrem  ersten,  viel- leicht   noch ein  bisschen  chaoti-

schen  Konzert   vor  zehn  Jahren

hat sie sich  zu einer festen Größe

in  der  Hennefer  Musikszene ge-

mausert.  Mit   großer  Besetzung

war   das    Orchester  angetreten,

zahlreiche "Veteranen" -  Schüler,

die   bereits  ihr Abitur  gemacht -

waren gekommen. Sie musizier-ten sich  mit erstaunlicher Virtuo-

sität durch die Literatur für bläserbetonte Arrangements. Nicht nur  instrumental überzeug-

ten  sie, aus   ihren  Reihen   gibt  es zahlreiche starke Stimmen. Das  fing an  mit Julia  Müller aus der Klasse 7b, die mit der früheren Leadsängerin Maren Teichmann "Sway" brachte. Letztere lernt inzwischen an der Musicalschule in Hamburg. Laura Holsinger* aus der 12 gab eine starke "Valerie". Die Überra-schung des Abends aber war Merle Öwensen* aus der 8b, die mit dem Bond-Song "Skyfall" begeisterte - eine rauchige, ausdrucksstarke Stimme, die den "Heavy Tunes" gut steht.

*Anmerkungen: "Folkorn" war von Anfang an eine Band mit ausschließlich

erwachsenen Mitspielern. Der erste Auftritt fand jedoch im Rahmen eines Schüler-

konzertes statt.

*Die richtigen Namen der beiden Sängerinnen lauten "Luna Holsinger" und  "Merle Löwensen".

Merle Löwensen begeisterte mit ihrem Solo, dem Bond-

Song "Skyfall" aus dem gleichnamigen Film. 

                                         Fotos: Rohrmoser-von Glasow

Artikel erschienen im Kölner Stadtanzeiger am 12.07.19

Folk meets Pop & Jazz

zum Artikel  erschienen am 9.08.19 auf

unserort.de

Folk-Konzert als Familiensache

Benefiz-Abend zugunsten von Kindern aus der Region im Haus Menden

    VON ALICIA SCHÄFER

Sankt Augustin. So guten Irish Folk hat Menden wohl nur selten gehört. Neben begeistertem Mitklatschen belohnte das Publikum die achtköpfige

Band Folkorn mit Rufen nach einer Zugabe und lautstarkem Bedauern, als Astrid Kröger-Schönbach, die eine beeindruckende Menge von Saiteninstrumenten spielte, ankündigte: "So, das ist unser letztes Stück."

Nicht nur Folkorn, sondern auch die Band Rapture sowie die jungen Talente Maren Teichmann und David Kühn traten auf dem Benefizkonzert auf. Organisiert hatte den Abend der örtliche Lionsclub, die Künstler

verzichteten auf ihre Gage. Die Einnahmen des Abends, rund 1000 Euro, sollen Kindern und Jugendlichen aus der Region zugutekommen, wie Klaus Küsgen, Präsident der Sankt Augustiner Lions, erklärte. Der Club denkt zum Beispiel über eine Spende an die Kinderkrebshilfe nach.

Sängerin Maren Teichmann und Pianist David Kühn machten den musikalischen Eisbrecher mit Musik aus Musicals und Filmen. So war in ihrem Programm ein Stück aus "Les Misérables" dabei oder auch ein Medley von verschiedenen Songs aus dem Film "La La Land". Teichmann beeindruckte mit einer starken und sehr emotionalen Stimme. Bei den

letzten beiden Stücken kam dann eine "Aushilfe" auf die Bühne. Marens Bruder Jan Teichmann spielte Bass. Er ist Gitarrist von Rapture, der Band, die anschließend ihren Auftritt hatte. Zusammen mit Frontfrau Alina Derenbach

steuerte die Gruppe Reggae-Stücke und Akustik-Jazz bei, darunter auch Eigenkompositionen. 

Echten Irish Folk gab es schließlich mit der Band Folkorn. Und auch hier zeigte sich,

dass das Benefizkonzert im Haus Menden eine echte Familienangelegenheit war.

Jetzt sind wir bei einem Heimspiel", kündigt Sänger Manfred Liedtke ein Stück von 

Klaus Teichmann an, dem Vater von Maren und Jan.

Zwischen den Songs, während die anderen Bandmitglieder ihre Instrumente

wechselten, erzählte Liedtke ausführlich dem Publikum vom Inhalt der Stücke.

"Ich bin sozusagen der Pausenclown", scherzte er. Neben Coversongs hatte die

 Gruppe auch Eigenkompositionen dabei. Besonders begeistert zeigte sich das

Publikum dann bei einem ungarisch angehauchten Medley, dessen Tempo sich immer weiter steigerte.

Artikel erschienen im Kölner Stadtanzeiger am 23.04.18

Benefizkonzert des Lions Clubs: Mitreißende Musik voller Feingefühl

zum Artikel erschienen im Extrablatt am 19.04.18

 

  Irish Folk und mehr für den guten Zweck

Lions-Förderverein lud zum Benefizkonzert ein - Reinerlös von knapp 2000 Euro

von PETER LORBER

SANKT AUGUSTIN. Knapp 180 Gäste knubbelten sich im Haus Menden für den

guten Zweck. Der Lions-Förderverein Sankt Augustin hatte zum Benefizkonzert eingeladen.

"Irish Folk and more" lautete die Losung,.....

....Jedenfalls waren die rassigen Coversongs (des "Duos Deseo") ...

....die passende Einstimmung auf das Ensemble  "Folkorn".

Das rekrutiert sich aus Lehrern und Schülereltern von der Gesamtschule Hennef, die

sich in erster Linie dem irischen Folk verschrieben haben. Die acht Musikerinnen und Musiker sind weit mehr als eine Hobby-Band, haben sich etabliert in der Szene und traten einen Abend den Beweis an, dass sie subtil den Intentionen und Eigenheiten des

Genres nachgespürt haben. So waren allenthalben die Bilder der grünen Insel und ihrer

romantischen Landschaften gegenwärtig. Freilich ohne Einheitsbrei zu repräsentieren,

wie die sorgfältige Stückeauswahl etwa mit dem pulsierenden "Star of Munster", dem

hymnischen "Leaving of Liverpool" oder "Mrs. McGrath", das nicht zuletzt Bruce

Springsteen zur Bekanntheit verhalf, zeigten. Dabei funktionierten die typischen Folk-

Instrumente wie Gabriella Ascais Whistles, Astrid Kröger-Schönbachs Bodhrán oder Martina Röttig-Schopps und Anja Städtlers Violinen ebenso perfekt wie Klaus Teich-

manns Gitarre, Birgit Grooves Klavier oder Martina Lensings Percussion. Wobei sich

einige als Multiinstrumentalisten in Szene setzten oder als stimmkräftiger Chor.

Für den Sologesang war Manfred Liedtke zuständig, der dies ebenso eindringlich bewältigte wie die sympathische Moderation.

Lions-Präsident Dr. Peter Mambrey war begeistert von der "professionellen

Ausführung der Folk-Band, dem "großen Zuspruch auch durch junge Menschen" und dem "Reinerlös von knapp unter 2000 Euro" für die Sankt-Augustiner "Ökumenische Initiative zur Begleitung Schwerkranker und Trauernder". (Auszug aus einem Artikel

erschienen in der "Kölnischen Rundschau" vom 1.04.2014)

Grüne Insel und Carneval de Venise

Klingende Juwelen beim Benefizkonzert des Lion Clubs im Schloss

 

von  PETER  LORBER

SANKT  AUGUSTIN. Im gediegenen Ambiente des Schlosses

Birlinghoven erhielten die "Klingenden Juwelen", so der Titel des

Benefizkonzertes des Lions Clubs Sankt Augustin noch mehr Glanz.

In zwei Blöcke hatten die Verantwortlichen den genussvollen Abend

geteilt: irischen Klängen gehörte der erste.

Dafür zeichnete "Folkorn" verantwortlich, eine Gruppe vornehmlich

aus Lehrkräften und Freunden der Hennefer Gesamtschule. Ihre wundervollen Lieder wurden ausgiebig beklatscht. Zu Recht, denn

sowohl der versierte Umgang mit Bodhrán, Mandola, Geige und

Whistles wie auch der Gesang von Manfred Liedtke fanden schnell

Zugang zu den Gästen. Etwa das "Star of the County Down", bei

dem perfekt Assoziationen zur grünen Insel geweckt wurden.

Kennzeichnend für die Ausführung der Hennefer war die Leichtig-

keit und das Gespür für die Botschaft der Lieder. Das funktionierte

beim melodienseligen "Paddy's Green Shamrock Shore" nicht minder... (Auszug aus einem Artikel erschienen in der Kölnischen Rundschau vom  30.04.2013 )

Begeisterndes Konzert

Benefizkonzert der Gesamtschule Meiersheide mit großer

Unterstützung durch und für den Kinderschutzbund

VON OLIVIA  A. HASSEMER

Hennef. "Heavy Tunes", die Schüler-Bigband der Gesamtschule Hennef-

Meiersheide eroberte von Anfang an mit ihrer lebhaften und spritzig-

zackigen Spielweise die Seelen der Konzertbesucher - im

Rhythmus nickende Köpfe und swingende Knie im ganzen Saal.......

.....Im zweiten Teil dieses Konzertes zu Gunsten des Kinderschutzbundes

Hennef - der im Foyer Speisen und Getränke bereit hielt - trat die

Eltern-Lehrer-Band "Folkorn" und heizte mit Folksongs aus Irland und

Schottland so richtig ein. Stellenweise fühlte man sich wie in einem

irischen Pub mit großartiger Livemusik - im Grunde fehlte nur noch das

frische, kalte Guinness-Bier in der Hand, um es wahrhaftig empfinden

zu lassen. Als krönender Abschluss "Heavy Tunes" und "Folkorn" standen im dritten Teil des Konzertes gemeinsam auf der Bühne.

Beide Bands brachten zum Ausdruck, dass sie durchaus auch gemeinsam,

exakt aufeinander abgestimmt, miteinander musizieren können. Eine

gelungene musikalische Aufführung mit vielen Facetten aus verschiedenen Musikrichtungen, bei der Langeweile niemals  eine

Chance gehabt hätte. Auch während des Konzertereignisses wurden die

Besucher bestens mit einer bunten Auswahl an kalten Getränken und

feinen, kleinen Köstlichkeiten verwöhnt, sodass das Gesamt-Musikpaket

ein rundum gelungener Abend für alle war. (Auszug aus einem Artikel

erschienen im Extrablatt vom 8.04.15)